Der Markt für Softwares für Marketing, Medien und Kommunikation geht durch die Decke. Sie sollen in den Unternehmen die Arbeit optimieren helfen - und nicht selten ganze Aufgabenbereiche übernehmen. Medien setzen längst Programme ein, die mithilfe von Algorithmen journalistische Texte verfassen.

Der Einsatz dieser Softwares verspricht höhere Qualität, Geschwindigkeit und Prozesssicherheit. Darunter fallen KI-gestützte Programme für Lead-Management, Online Kommunikation, Erstellen und Bearbeiten von Influencer-Datenbanken, die Steuerung von Social-Media-Aktivitäten sowie der rasch wachsende Einsatz von Chatbots und digitalen Sprachassistenten

 

Die Geschichte des Roboterjournalismus

Im Zeitalter der Digitalisierung übernehmen zunehmend Roboter die täglichen Aufgaben des Menschen. Kochen, putzen, Rasen mähen. Auch im Journalismus tauchen Roboter auf. Doch was genau ist eigentlich Roboterjournalismus? Wo nahm er seinen Ursprung? Und welche Anbieter gibt es heutzutage – in den USA aber auch in Deutschland?

Papier und Stift, dann die Schreibmaschine, später der Computer. Die Arbeitsgeräte der Journalisten haben sich drastisch verändert. Was blieb waren die Menschen, die diese Geräte bedienten – von ihnen stammten die Worte. Heute übernehmen zunehmend Roboter auch diesen Teil des journalistischen Arbeitens...

Was sind eigentlich Algorithmen?

Wir alle sind täglich umgeben von automatisierten Prozessen, Entscheidungen und Rückschlüssen, von denen wir oft nichts mitbekommen. Um die Grundlagen von Automated Communications zu verstehen, habe ich mich mit Kai Jakobs, Anwendungsentwickler bei der IT-Firma QKom aus Koblenz getroffen.

>> Videointerview <<

Wie predictive writing unseren Umgang mit Sprache und Literatur verändert

Ärgerlich! Man wollte eigentlich nur einem Freund eine kurze Nachricht schreiben und schon hat die Autokorrektur einem die Worte im Mund verdreht. Die der Autokorrektur zu Grunde liegende Technik nennt sich preditctive writing. Doch die heutigen Möglichkeiten gehen bereits weit über das einfache Korrigieren von Textnachrichten hinaus. Es entstehen verblüffende, irritierende und manchmal auch einfach nur total lustige Texte.

Das erste Mal zum Einsatz kam predictive writing in der Literatur in den 1960er-Jahren. Damals brachten die Computer nur völlig zusammenhangslose Gedichte zustande. Einer der bekanntesten Versuche stammt von Theo Lutz, der 1966 mit Hilfe des Computers ein Gedicht generierte, das er „autopoeme“ nannte...

Unser neuer Redaktions-Kollege,

der Heliograf

Neue Software statt neuer Mitarbeiter? Genauer gesagt, eine eigenständig arbeitende Software, die in den Redaktionen der Welt Leserkommentare beantwortet, Titelzeilen erstellt oder gar ganze Artikel verfasst. Was sich zuerstnach Zukunftsmusik anhört, ist bei der „Washington Post“ so normal wie der Kaffeevollautomat im Medienhaus. Deshalb heißt dort der neue Mitarbeiter in der Redaktion nicht etwa Tim, Toni oder Max, sondern „Heliograf“. Wie diese Technik in den Arbeitsalltag des US-Mediums eingreift, welche Rolle die hauseigene Technikabteilung spielt und was das für den Journalismus bedeutet?

 

Automatisierte Software und Maschinen verändern im Zuge der Digitalisierung unzählige Branchen weltweit. Auch im Journalismus hat der Einzug der genannten Innovationen...

PR-Software: Wie ein Milliardenmarkt die Branche verändert

Technische Innovationen und riesige Datenmengen verändern die Zukunft der PR. Doch wie groß ist der Markt für PR-Technologie wirklich? Was können die größten Software-Anbieter? Geht der Mensch zwischen Technik, Tools und Künstlicher Intelligenz in Zukunft verloren?

3,5 Milliarden US-Dollar wurden 2017 laut Burton-Taylor International Consulting in der PR-Branche für Technologie ausgegeben. Bereits im Folgejahr stieg dieser Wert um über 17 Prozent an. 2018 erreichte der Markt dann bereits...

HubSpot und der umkämpfte Markt der Marketing Automation Software

Der Markt für Marketing Automation Software ist ein dynamisch wachsender Zukunftsmarkt. Er ist hart umkämpft. Das sieht man an solchen Phänomenen wie der öffentlichen Tool-Kritik des Chefs von Nectafy an dem Marktführer HubSpot. Das wäre in etwas so, als würde sich der Opel-Chef einen VW Golf kaufen und in einem Blog regelmäßig über die Schwächen des meistverkauften Autos bloggen.

HubSpot existiert bereits seit fast 15 Jahren und hat sich in dieser Zeit einen Namen gemacht. Mit über 500 Millionen US-Dollar Umsatz pro Jahr gilt dessen Marketing Automation Software als einflussreicher Player im schnell wachsenden Markt für Marketing-Software...

Künstliche Intelligenz verschafft Kommunikationsunternehmen Vorteile

Ein Multitalent als Arbeitskollege – wer erträumt sich das nicht? Doch was, wenn dieser Kollege gar nicht menschlich ist, sondern ein Algorithmus? Was für Vorteile hat Künstliche Intelligenz und gehört ihr die Zukunft?

Ihr Name ist Polly. Sie ist unscheinbar, mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Doch trotzdem ist sie in ihrem Unternehmen zu einer unverzichtbaren Größe herangewachsen. Denn sie lernt jeden Tag, jede Sekunde. Daten verschlingt sie regelrecht und hat sie für immer gespeichert. Außerdem arbeitet Polly Tag und Nacht, Pausen kennt sie nicht. Auch Ländergrenzen sind für sie alles andere als ein Problem, mit einer Leichtigkeit lässt sie die hinter sich. So kann sie ...

AI. and Emotions,

what do you expect?

A.I. has changed and improved in many ways. But what is emotional intelligent technology? Which are the risks and implications? We are going to discover it.

First of all, we must understand how human emotions work. Our brain gets information from different sources: our senses receive the stimulus and then, processing the stimulus, produces changes at a non-conscious level in the somatic state (primary emotion). If the emotion is sufficiently intense, cognitive, social, contextual and surrounding-related, evaluations are carried out, which we refer to as experiencing emotions - meaning the value these events and circumstances have for you ...

DeepText: Facebook-Tool erkennt Inhalte von Texten

Das rasante Voranschreiten von Digitalisierung und automatisierter Kommunikation ermöglicht es Facebook, die Interessen seiner Nutzer immer treffsicherer einzuschätzen und genau daraus Geld zu machen. Das Tool DeepText macht es dem Konzern jetzt noch leichter.

Ursprünglich im Jahr 2004 für Studenten an der Harvard University gegründet, gilt Facebook heute mit mehr als zwei Milliarden Nutzern als das größte soziale Netzwerk. Das Portal zählt über 1,4 Milliarden aktive User monatlich. Welchen Preis man mit einer Mitgliedschaft auf Facebook zahlt, wissen die Wenigsten ...

Alexa, was machst du grade –

und wie?

Sprachassistenten gibt es heute in Millionen deutschen Haushalten. Auch wenn bereits einer von drei Deutschen sie nutzt, ist oft unklar, wie genau sie funktionieren. Dabei bieten sie viele Möglichkeiten, wenn man sie genauer kennenlernt. Und das nicht nur privat, sondern auch im Beruf. Gerade für Marketing und PR sind die Möglichkeiten groß.

Praktisch, einfach, schnell: So beschreiben viele Siri, Alexa und Co. Musik abspielen, eine Einkaufsliste schreiben oder den Todestag von Goethe suchen (22. März 1832) – all diese Dinge können Sprachassistenten.

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